Meine Meinung zu: “Kokosnussöl ist das reine Gift”

In letzter Zeit tauchen vermehrt Studien und Artikel auf, die zeigen, dass gesättigte Fette, wie z.B. Kokosnussöl oder Butter schlecht sind. Auch Verzicht auf Brot, Nudeln und andere Kohlehydrate bekommt denselben Stempel. Das führt bis hin zu der Behauptung, wie “Kokosnussöl ist das reine Gift”, und wenig Kohlenhydrate verringern die Lebensspanne. Aber ist an der ganzen Sache etwas dran?

Gesättigte Fette und Kokosnussöl ist das reine Gift?

Gleichzeitig werden dabei Fette wie Kokosnussöl verteufelt. Dabei handelt es sich hier überhaupt nicht um neue Argumente, denn solche Ideen und Kritiken gibt es schon lange. Sie finden noch immer ihren Weg in die Trends, obwohl sie schon bei ihrem ersten aufkommen mehrmals widerlegt wurden. Das war auch schon bei dem Thema über resistente Stärke der Faöö-

Ein Argument, was gegen Kokosnussöl immer wieder gebracht wird, ist, das es sich um ein gesättigtes Fett handelt, und die Arterien verstopfen kann. Wodurch es zu Herzkreislaufproblemen kommen kann. Dabei wird sich oft dem Beispiel eines Abflusses bedient, weil Öl ihn verstopfen kann, da es bei Raumtemperatur fest wird.

Doch kann man nicht einfach zwischen einem Rohr und den menschlichen Arterien die gleichen Schlussfolgerungen ziehen. Denn unser Körper ist viel komplexer. Arterien sind flexibel, sie können sich zusammenziehen, aber auch erweitern, was sie alles anderes als statisch macht.

Low-Carb und Ketose verkürzt die Lebensdauer?!

Solche Studien, die sich in den Medien verbreiten wie Fegefeuer sind sogenannte Beobachtungsstudien. Entweder wird ein isolierter Aspekt einer Bevölkerung beobachtet, oder Leute werden nach ihrem Essverhalten befragt. Mit diesen Informationen werden dann Schlussfolgerungen und Statistiken erstellt. So eine Art von Befragung stellt natürlich ein Problem da, weil sie sich auf die Erinnerungen von anderen verlässt. Es stützt sich mehr auf das Erraten und Schätzen von dem, was vermutlich gegessen wurde.

Wie zum Beispiel, wieviel Kokosnussöl oder gesättigte Fette du in den letzten zwei Wochen gegessen? Oder welche Menge an Fleisch du über das letzte Jahr verzehrt hast. Das das Endergebnis dann im besten Fall mehr als wackelig ist, sollte jedem klar sein.

Natürlich möchte ich noch kurz anmerken, dass wenn man meine Videos und anderen Content schon länger verfolgt. Dann ist es klar, dass ich mich nicht auf Diäten konzentriere, sondern einen holistischen und diätfreien Ansatz in Betracht ziehe. Trotzdem möchte ich natürlich auch Wissenschaft in das ganze miteinbringen. Daher ist alles, was Insulin- und Leptin-Level aber auch mTOR erhöht nicht die beste Option, um nachhaltig abnehmen zu können.


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